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Taz artikel


Posted on September 4, 2016


Die taz sprach mit Philip Grözinger, der gerne Kölsch trinkt.

taz: Welche Ausstellung in Berlin hat dich zuletzt an- oder auch aufgeregt? Und warum?
PG: Mich hat die aktuelle Schau von Heiner Franzen und John Bock „Sandwich“ im Projektraum after the butcher begeistert. In diesem Ladenraum einer früheren Schlachterei haben die beiden zwei komplexe Positionen dicht zusammengerückt.
Franzen hat ein Geflecht aus Wandzeichnungen, zappelnden Videoloops und Objekten installiert, in der er Schwarzeneggers Grinseversuche und halbe Shining-Zwillinge aufeinander los­jagt. Bock zeigt ein Feld aus variablen Materialien, in das er sich am Eröffnungsabend setzte und Bobby-Fischer-Köpfe knetete und verschenkte.
taz: Welches Konzert oder welchen Klub in Berlin kannst du empfehlen?
PG: Ich gehe gerne in die Bar 3 auf ein Kölsch. Mittwochs ins Larrys zu den von Hannes Grubber kuratierten Shows und zur Artist Night in die wieder eröffnete King Size Bar.
taz: Welche Zeitschrift/welches Magazin und welches Buch begleitet dich zurzeit durch den Alltag?
PG: Ich lasse mich gerade von zwei Büchern begleiten. Einmal von Bendedict Wells „Vom Ende der Einsamkeit“ und von Georg Dietz’ „Martin Luther, mein Vater und ich“. Beide auf ihre Art höchst spannend und berührend.
taz: Was ist dein nächstes Projekt?
PG: Im Moment bereite ich meine Ausstellung „From here to now and back again“ vor. In ihr geht es um Echos von Gesellschaftsutopien aus den 1960–80er Jahren und der Angst vor der Übernahme der Welt durch künstliche Intelligenz.
Besonders gern mochte ich bei meiner Recherche daher den Film „Westworld“, das hat sich dann auch ein wenig in meinen Bildern niedergeschlagen. Eröffnet wird sie am 9. September von 18–21 Uhr in der Galerie Sexauer.
Welcher Gegenstand/welches Ereignis des Alltags macht dir am meisten Freude?
Am morgen in das Café „Lass uns Freunde bleiben“ radeln und während ich dort Zeitung lese einen guten Espresso trinken.