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RUW 7 “DON´T EAT THE YELLOW SNOW”


Posted on April 10, 2019

https://dasarty.com/schaufenster/

Event Type:

POP-UP-EXHIBITION

Location:

SCHAU-FENSTER, Lobeckstraße 30-35

Date: 

April 12, 2019

Time:

19 h

RUW 7 “DON´T EAT THE YELLOW SNOW”   |  Event
RUW 7

R U W !
Das Künstlermagazin aus Berlin

Das Berliner Künstlermagazin RUW!, eine Initiative des in Berlin lebenden niederländischen Künstlers und
Druckgrafikers Hans Könings im Jahr 2013, ist bisher in sieben Ausgaben erschienen. (Das deutsche Wort
„rau“ wird im niederländischen mit „ruw“ übersetzt). Bei limitierten Graphzines, graphischen
Künstlerbüchern und -Zeitschriften, handelt es sich in der Regel um in kleinen und kleinsten Auflagen,
do-it-yourself produzierte, über Insiderkanäle vertriebene Werke. Befreundete Künstler und Freunde von
Freunden der unterschiedlichsten Kunstmedien, widmen sich einmal im Jahr, im „do it yourself-Verfahren,
unterschiedlicher, selbst gestellter Themen. Neugierig, ungeschönt, rau, spielerisch, lustvoll.
Die teilnehmenden, multikulturellen Künstler stellen eine Art offenes Kollektiv dar, in das neue Künstler
aufgenommen werden, während andere auf freiwilliger Basis pausieren.

Eckpunkte:
- Auflage: 50 Exemplare plus ein Blatt pro Künstlerbeitrag für die Präsentation in Ausstellungen.
- Die Originalarbeiten (Linoldruck, Malerei, Collage, Foto, Fotokopie, Computergrafik etc.) sind unsigniert,
können aber im persönlichen Kontakt mit den Künstlern signiert werden.
- Die Magazine sind nummeriert.
- Die neueste Ausgabe wird für jeweils 50 Euro verkauft. Immer wenn eine neue Ausgabe erscheint, erhöht
sich der Preis der bereits erschienenen Magazine immer wieder um jeweils 50,- Euro.
Die Verkaufserlöse fließen ausschließlich in die Finanzierung von Ausstellungen, Rahmungen und anderen
Unkosten. In diesem Sinne handelt es sich für die Künstler um ein „Non-Profit“-Unternehmen.

Hans Könings: "we're all living in Berlin, the magazine is primitive and times are rough but great and
I want to emphasize madness as the madness in Tales of Ordinary Madness by Charles Bukowski.
RUW! sounds great, looks good and tastes like gasoline!"

Der Titel der siebten Ausgabe von RUW! 2019 DONT EAT THE YELLOW SNOW bezieht sich
auf ein Lied von Frank Zappa. Die Beiträge fokussieren den Einfluss und die Wechselwirkungen der Musik
auf die Bildende Kunst und thematisieren ein Musikstück der eigenen Wahl.
Ausstellung: SCHAU-FENSTER, Berlin (2019)

Die sechste Ausgabe von RUW! 2018 heißt ARBEITSUNFALL. Allgemein wird „der Arbeitsunfall“ als eine
„ungewollte und unerwartete Störung des Normalablaufs der Arbeitsvorgänge“ begriffen, der mit einer
Schädigung verbunden ist. Der Begriff „Arbeitsunfall“ wird hier als soziologische Feldforschung begriffen
und ist nicht als rein medizinisches Wort interpretierbar.
Ausstellung: Galerie Kanyakage, Berlin (2018)

Die Ausstellung SEX SELLS im moving poets Novilla Projekt, Internationales Zentrum für Kunst,
Berlin (2018) findet mit Zeichnungen und Drucken zu eben diesem Thema statt.

Die fünfte Ausgabe von RUW! 2016 THE TEXT widmet sich der Sprachform als Formsprache. In den
Arbeiten vermischen sich Text und Bild zu einer Einheit, so dass sie nur in Ihrer Intermedialität erfassbar sind
und sich der visuelle Aspekt schwerlich vom verbalen trennen lässt.
Ausstellung: Bar Babette, Berlin (2016), Galerie Banana Jam Space, Shenzhen / China (2018)

Die vierte Ausgabe von RUW! 2016 KANNIBALEN WIE DU UND ICH stellt die Frage nach dem Monster in
uns. Der erweiterte Begriff des Kannibalismus als metaphorische Einverleibung nimmt bildhaften Bezug auf
die Kindheit, hinterfragt den Kapitalismus, thematisiert Selbstverschlingung und Sexualität, spielt mit
Ängsten und drückt dem Gutmensch einen Stempel auf.
Ausstellungen: tête, project space, Berlin (2016) / 48 Stunden Neukölln, Berlin (2016)
Galerie Banana Jam Space, Shenzhen / China (2018)

Im Anschluss fand die RUW! -the objects- Ausstellung unter dem Titel: PROTHESE im tête, project space,
Berlin (2016) statt.

Der nicht verortbare Titel NACH DEM DANACH, der dritten Ausgabe von RUW! 2015, widmet sich dem
gescheiterten Individualismus als logische Fortsetzung der ersten beiden Magazine.
Ausstellung: tête, project space, Berlin (2015) / Neue Galerie Landshut „Jakob Kirchheim und das
Künstlermagazin RUW!“ (2015)



Die zweite Ausgabe von RUW! 2014 VON KLEIST ist Heinrich von Kleist (1777 - 1811) gewidmet.
Die literarische Verarbeitung von Antihelden und den Schattenseiten des Lebens spiegelt sich in ihren
Werken und in ihrer Person wieder.
Ausstellung: SCHAU-FENSTER, Berlin (2014) / Neue Galerie Landshut „Jakob Kirchheim und das
Künstlermagazin RUW!“ (2015)

ORDINARY MADNESS, der Titel der ersten RUW!-Ausgabe 2013, nimmt Bezug auf
eine Buchvorlage von Charles Bukowski, basierend auf dem Kurzgeschichtenband „Erections, Ejaculations,
Exhibitions and General Tales of Ordinary Madness“ von 1972.
Ausstellung: SCHAU-FENSTER, Berlin (2014) / Neue Galerie Landshut „Jakob Kirchheim und das
Künstlermagazin RUW!“ (2015).

Für alle RUW! Magazine fand zusätzlich noch die Ausstellung “Objekt-Magazine / Archiv Artist Publications” vom 4. Mai bis 10. Juni 2018 im Kunsttempel Kassel statt. Es erschien ein Buch im Icon Verlag, München 2018 (ISBN: 978-3-928804-83-7).

Als Konsequenz der interkulturellen Kommunikation entstanden seit 2018 zwei weitere RUW! - Magazine
in Den Haag / NL.

Die verschiedenen Interpretationen von RUW! spiegeln die Vielfalt in der Vision und Technik
der künstlerischen Arbeiten und veranschaulichen das Motto des Magazins.
RUW! ist eine Haltung, kein Hochglanz!

Teilnehmende und teilgenommene Künstler:
Katharina Arndt, Hannah Becher, Cécile Coiffard, Gregor Cürten, Mathias Deutsch, Linn Fischer, April Gertler, Hannah Goldstein, Thomas Hillig, Jakob Kirchheim, Hans Könings, Petra Lottje, Paula Muhr, Gero Neumeister, Kathrin Rank, Anja Schrey, Eva Schwab, Poul R. Weile, Marian Wijnvoord.

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