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PUNCTUM. Caroline Beyer, Katrin von Lehmann


Posted on December 2, 2015

www.kommunalegalerie-berlin.de

Event Type:

Exhibition

Location:

Kommunale Galerie Berlin, Hohenzollerndamm 176, 10713 Berlin

Date: 

October 10, 2015 - January 24, 2016

Time:

Tuesday -Friday 10am -5pm, Wednesday 10am - 7pm, Sunday 11am - 5pm

December 9, 2015 at 7 pm

PUNCTUM. Caroline Beyer, Katrin von Lehmann   |  Event
PUNCTUM.   Caroline Beyer, Katrin von Lehmann

Eröffnung: Mi 9. Dezember, 19 Uhr
Begrüßung: Dagmar König, Bezirksstadträtin
Elke von der Lieth, Kommunale Galerie Berlin
Rachel Kohn, Frauenmuseum Berlin e.V.
Einführende Worte: Dr. Christine Nippe, Kunst- und Kulturwissenschaftlerin

Caroline Bayer entwickelt, ausgehend vom Stadtraum und seinen visuellen Ordnungssystemen, Zeichnungen und Installationen, die sich auf das direkte Umfeld des Ausstellungsraums beziehen. Sie untersucht architektonische Versatzstücke oder bestehende räumliche Ordnungssysteme. Strukturen aus dem Außenraum, auf ihre Grundformen reduziert, werden im Innenraum neu kontextualisiert, so dass eine Art Hybrid zwischen Object Trouvé und autonomem Objekt entsteht. Die so entstandenen Arbeiten können vom Betrachter decodiert werden. Sie produzieren das subjektive Bild eines bestimmten Ortes und einer bestimmten Zeit. Für die Ausstellung punctum. in der Kommunalen Galerie plant die Künstlerin eine Arbeit, die auf die improvisierten Feldküchen im Preußenpark am Fehrbelliner Platz Bezug nimmt.

Katrin von Lehmanns Arbeit ist ebenso analytisch motiviert. In langen künstlerischen Arbeitszyklen beschäftigt sie sich mit Fragen, die häufig Berühungspunkte mit Naturwissenschaften aufweisen. In den drei Serien „Proxy“ bezieht sie sich auf die Struktur menschlicher Erbinformation, die, anders als lange vermutet, nicht nur anhand des Genoms, sondern nur unter Einbeziehung auch von anderen Faktoren in seiner Komplettheit dechiffrierbar zu sein scheint. Bezogen auf die endlos erscheinenden Buchstabenreihen der Basenpaare A, T, C, G, aus der jedes Lebewesen besteht, hat die Künstlerin 3 Serien entwickelt, in denen sie klassische künstlerische Medien nutzt, über deren Grenzen aber weit hinausgeht: Papier wird nicht nur bezeichnet, sondern so lange gelocht und gestanzt, bis es skulpturale Formen annimmt, die Leerstelle, die durch das Loch entsteht, ergibt paradoxerweise ein Mehr an Raum. Fotos derselben Zeichnungen werden perforiert, bilden eben nicht ab, sondern entwickeln ein Eigenleben, eine Struktur. Amorphe Glasgefäße oszillieren zwischen Labor-Utensil und hingehauchter Skulptur.

Am Sonntag, 17.1.2016, 12 Uhr findet ein Künstlerinnengespräch statt.
Moderation: Birgit Effinger, Goldrausch Künstlerinnenprojekt e.V.